MANUALTHERAPIE / CHIROTHERAPIE / OSTEOPATISCHE MANUALTHERAPIE
Die manuelle Therapie gehört zu den alternativmedizinischen Behandlungen. Es ist eine Behandlung die mit den „Sinnen und Händen des Therapeuten“ erfolgt.

Die manuelle Diagnose erfolgt durch das „Aufspüren“ der Funktionsstörung in der Tiefe des Körpers. Die Wirbelsäule wird auf Bewegungseinschränkungen hin untersucht. Dabei unterscheidet man eine zu geringe (Hypomobilität) von einer zu großen Beweglichkeit (Hypermobilität) der Wirbelgelenke.

Die Manualtherapie hilft bei Kopfschmerzen bis hin zur Migräne, Schwindel und Schluckbeschwerden, muskulären Verspannungen, Atembeschwerden, die von Funktionsstörungen der Rippen herrühren, Beklemmungsgefühlen und Engegefühlen im Brustkorb, die nicht vom Herz kommen, Bewegungsstörungen des Halses und Kreuzschmerzen.

Von großer Bedeutung sind auch die Auswirkungen von Erkrankungen innerer Organe auf die Wirbelsäule.
Der Vorteil der Manualtherapie liegt darin, dass innerhalb von ein bis drei Behandlungen oft ein guter Therapieerfolg erzielt werden kann. Die Funktion der Gelenke kann deutlich verbessert und somit der Schmerz reduziert werden.

Die Manualtherapie/Chirotherapie ist eine feine, das Wirbelsäulensegment betreffende, Methode. Dabei wird mobilisiert oder manipuliert. Es kommt zwar auch bei der Manualtherapie/ Chirotherapie zu einem gelegentlichen „Knacksen“ des Gelenkes, dies ist aber, da mit Technik und nicht Kraft behandelt wird ungefährlich. Im Bereich der Halswirbelsäule werden überwiegend osteopathische Behandlungstechniken angewendet.