Gangolf Florack-Genotte

Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren

Zusatzbezeichnung Palliativmedizin

Angestellter Arzt



Tätigkeitsschwerpunkte:
  • Palliativmedizin (Teammitglied/Aufsichtsratsvorsitzender Palliativnetz Schwalm-Eder)
  • Reisemedizin (CRM/DTG)
  • Gelbfieberimpfstelle
  • Langzeit-Blutdruckmessung
  • Lungenfunktionsuntersuchung (Spirometrie)
  • Ergometrie (Belastungs-EKG)
  • Disease Management Programme für Asthma bronchiale, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Diabetes mellitus Typ II, koronare Herzkrankheit
  • Schulungen für Asthma bronchiale, COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Psychosomatische Grundversorgung
  • Hautkrebs-Screening
  • Berufsgenossenschaftliche Atemschutzuntersuchung G26.3

Lebenslauf:

Geboren: 27.05.1953 in Heinsberg/Rheinland
1959 – 1964 Kath. Volksschule Heinsberg
1964 -1969 Realschule Geilenkirchen
ab 1969 Jungengymnasium Erkelenz

 

Abitur Mai 1972. Von Oktober 1972 bis September 1975 arbeitete ich im Ev. Bethesdakrankenhaus Mönchengladbach, zunächst als Zivildienstleistender, danach als examinierter Pflegehelfer in der Inneren-, Chirurgischen- und Anästhesieabteilung. Oktober 1975 bis April 1976 Studium der Biologie und Chemie fürs Lehramt an der RWTH Aachen. Sommersemester 1977: Beginn des Humanmedizinischem Studiums an der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Ab Wintersemester 1977/1978 Wechsel zur RWTH Aachen. Nach Absolvierung des praktischen Jahres im Kreiskrankenhaus Würselen (bei Aachen) Abschluss des 3. Abschnittes der ärztlichen Prüfung/Approbation Frühjahr 1983. September 1983 bis September 1984 Assistenzarzttätigkeit in der Herz-Kreislaufklinik Bad Wildungen, Chefarzt Dr. W. Christmann. Vom 01.01.1985 bis 30.09.1985 Assistenzarzt in der Allgemeinchirurgie/Proktologie des Marienkrankenhauses Kassel, Chefärzte Dr. Koch/ Dr. Meschede. 01.11.1985 bis 30.04.1986 Weiterbildungsassistent in der Allgemeinpraxis Dr. med. E. Klaus in Grebenstein. Sommer 1986: Hospitation Kinderarztpraxis und Niederlassungsvorbereitung einer neu zugründenden Allgemeinarztpraxis in Niedenstein – Metze. 01.07. bis 31.10.1986 Assistenzarzt in der Herz- Kreislaufklinik Bad Berleburg, Chefarzt Prof. Halhuber ( Betreuung von Patienten mit Koronarsyndrom oder Zustand nach Herz OP , sowie Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung „Naturheilverfahren“). Seit November 1986 bis März.2007 tätig als Facharzt für Allgemeinmedizin in Niedenstein – Metze in eigener Praxis.

 

Seit 01.04.2007 Gemeinschaftspraxis mit Dr. Achim Wunsch, Gudensberg. Meine Erfahrungen vor dem Studium im Pflegebereich und während meiner gesamten ärztlichen Ausbildungszeit haben den Wunsch verfestigt, als Allgemeinmediziner auf dem Lande tätig zu sein und nach Möglichkeit alle relevanten Tätigkeitsfelder vor Ort anzubieten.

 

Hieraus entstand ein breit gefächertes Angebot für Patienten aller Altersgruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene). Neben dem Beruf spielt für mich die Familie mit Kindern eine große Rolle. Nach der Geburt unseres leiblichen Sohnes waren meine Frau und ich uns einig, anderen elternlosen Kindern aus der „Dritten Welt“ ein Zuhause zu geben. Folglich haben wir uns intensiv mit der Lebenssituation von Kindern aus Entwicklungsländern beschäftigt. Nach erfolgter Adoption unserer Tochter und später eines weiteren Sohnes aus Äthiopien war klar, dass wir uns für dieses Land und deren Menschen einsetzen würden.

 

Im Verein „ Kinder unserer Welt“ ergab sich für mich die Gelegenheit, ein Mutter/Kind-Vorsorgezentrum in Tigray/Nordäthiopien mit zu planen, aufzubauen und zu betreuen. Nach 20 Jahren Arbeit in und für das Projekt konnte das Mutter-Kind Zentrum 2011 an die staatlichen Stellen übergeben werden.

 

Medizinische und gesellschaftliche Fragen in Afrika bieten besondere Herausforderungen, denen ich mich gerne gestellt habe und weiter stelle. Hieraus sind Kenntnisse und Erfahrungen erwachsen, die ich auch in meinem Alltag nutzen kann. Nach Weiterbildungen in tropenmedizinischen Instituten und Aufenthalten in verschiedenen afrikanischen Ländern biete ich fundierte reisemedizinische Beratung an und habe seit vielen Jahren die Berechtigung zur Durchführung von Gelbfieberimpfungen.

 

Außerdem besitze ich die Qualifikation zur Patientenschulung im Bereich der Hypertonie, Asthma und COPD.

 

2009 habe ich die Weiterbildung zum Palliativmediziner abgeschlossen. Die Spezialisierte ambulante Palliativmedizin widmet sich in einem Team aus weitergebildeten Ärzten/Pflegefachkräften und der Unterstützung durch Freiwillige aus der Hospitzbewegung der häuslichen Versorgung von Schwerstkranken in ihrer letzten Lebensphase. Zusammen mit anderen in der Palliativmedizin weitergebildeten Kollegen habe ich das Palliativ-Netz Schwalm-Eder gegründet, dem ich als Aufsichtsratsvorsitzender vorstehe. Seit 2011 versorgen wir somit im Verbund mit dem Palliativ-Netz Nordhessen den gesamten Schwalm-Eder Kreis mit Leistungen der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV).